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Kürbis-Marmor-Guglhupf

21. September 2018

So, jetzt ist er aber wirklich weg. Der Sommer! Mann was war das ein mega Sommer dieses Jahr! Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, so lange am Stück Barfuß unterwegs gewesen zu sein. Ihr?

Im Sommer ist einiges so viel einfacher. Kleid üergeworfen Sandalen an – Fertig. Herrlich!

Ich erinnere mich noch, als die Kinder ganz klein waren. Im Winter – Klamottenberge anziehen, dann zum Schluss noch den Schneeanzug, und plötzlich  steigt ein unguter Geruch in meine Nase und ich weiß, jetz müssen alle Klamotten wieder runter, neue Windel, alle Klamotten wieder an. Natürlich muss der Schneeanzug bei beiden wieder aus, sonst erschwitzt das andere Kind am Ende noch.

Am Ende war ich immer klatschnass geschwitz und mit den Nerven am Ende. Und natürlich waren wir zu spät dran, was sonst. Da lob ich mir doch die Sommerzeit!

Aber die hat ja heute Ihr Ende eingeläutet. Macht nix, ich mag die kalte Jahreszeit, nach so einem Sommer auch ganz gerne. Die Kinder tragen keine Windeln mehr, und können sich mittlerweile selber anziehen. Was für ein Segen!

Kalte Jahreszeit bedeutet für mich kuschelig auf dem Sofa, Tee, Kerze und was leckeres zum schanbulieren. ich habe mir für diesen Winter vorgenommen weniger Zucker zu mir zu nehmen. Hab einfach in letzter Zeit zuviel davon gehabt. Tut mir nicht gut. Also, nix wie ran an die Alternativmöglichkeiten.

Da Allegra Kürbistechnisch, ich will mal sagen, nicht so begeisterungsfähig ist. Habe ich mich mal diesem Thema angenommen. Heute starten wir mit einem Kürbis-Marmor-Gugl, ganz ohne Industriezucker. Und der kann sich cht sehen lassen. Schmeckt super lecker, ist voll saftig geworden und der Zucker fehlt mir gar nicht. Glaubt Ihr nicht? Probiert es aus! Ihre werdet begeistert sein.

Folgende Zutaten benötigt Ihr:

  • 250 g Hokkaido Kürbismus
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Kokosblütenzucker
  • 5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Joghurt
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 15 g Backpulver
  • Zimt nach Geschmack
  • eine große Guglform

Für den Guß:

  • 50 g Kokosöl
  • 3 EL Kakopulver
  • 4 EL Reissirup

 

Das Kürbismus bereitet ihr ganz einfach folgendermaßen zu: Kürbis aufschneiden, Kerne entfernen, und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.

Die Kürbisstücke in einem  Topf, gerade so mit Wasser bedeckt, kochen, bis das Kürbisfleisch weich ist. Wasser abgießen, und die Stücke mit einem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Wenn ihr mehr als die 250 g habt, könnt Ihr den Rest einfrieren fürs nächste mal, oder Marmelade draus machen (rezept kommt noch) oder eine Suppe draus machen, ganz nach belieben.

Den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Dann bittschönfein, die Butter cremig schlagen, also mit dem Mixer, gelle?! Die Hälfte des Zuckers dazu. Eier trennen, dann nach und nach die Eigelbe, Salz und Joghurt und das Kürbismus unter die Buttercreme rühren.  Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Nun die trockenen Zutaten vermengen, und ebenfalls zusammen mit dem Eiweiß-Zucker vorsichtig untermengen.

Die Hälfte des Teiges in eine separate Schüssel geben und mit dem Kakopulver vermengen.

Die Guglform ausfetten und mit Mehl ausstreuen. Nun den hellen Teig gleichmäßig in der Form verteilen. Den dunklen Teig in Kleksen auf den hellen geben und mit dem Stiel eines Holzlöffels wellenförmig leicht unterheben.

Die Form auf die unterste Schiene des vorgeheizten Ofens stellen und ca. 50 bis 60 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Den Kuchen zum Auskühlen auf ein Gitter stürzen.

Das Kokosöl in einem Töpfchen leicht erwärmen, so dass es flüssig wird. Sodann mit dem Kakopulver und dem Reissirup vermengen. Über den Kuchen geben und wer mag kann noch ein paar Kakonibs drüber streuen. Is wat fürs Auge, ne! 😉

Fertig – und nun ganz ohne schlechtes Gewissen naschen!

Eure Ildiko

 

 

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